Städtebaulicher Wettbewerb gestartet

Ende März hat BPD und die Stadtverwaltung Rheinbach den Städtebaulichen Wettbewerb für das Pallottiner Areal in Rheinbach gestartet. Acht Architekturbüros hatten die Gelegenheit das Gelände zwischen Pallottinerstraße und Schützenstraße zu begehen.

Im anschließenden Kolloquium, an dem auch die Fraktionsvorsitzenden als Gäste teilnahmen, folgte ein intensiver Austausch über die Anforderungen der städtebaulichen Planungen. Auch Bürgermeister Stefan Raetz und die Fachbereichsleiterin der Stadt Rheinbach, Margit Thünker-Jansen, standen den Architekten zur Verfügung.

(v.l.n.r.: Margit Thünker-Jansen (Stadt Rheinbach), Annika Hermes und Christoph Angeler (APM GmbH), Markus Kalscheuer (BPD), Carl Smeets (BPD), Udo Nadler (Pallottiner), Heike Neummann (BPD)

„Mit dem von uns ausgelobten Wettbewerb sollen Lösungsvorschläge aufgezeigt werden, die das neue Wohnquartier harmonisch in die zentrale Ortslage integrieren. Wir fokussieren uns auf eine hohe Freiraumqualität in Verbindung mit einem attraktiven und generationsübergreifenden Wohnungsangebot“, sagt Carl Smeets, Niederlassungsleiter der BPD in NRW.

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Eine lebendige und zukunftsorientierte Bebauung für alle

Mit dem Pallottiner-Areal wird die Rheinbacher Innenstadt um ein neues Stadtviertel erweitert, in dem unterschiedliche Wohntypologien ihren Platz finden. Neben Zwei- bis Vierzimmerwohnungen ist auch der Bau von Einfamilienhäusern und eine Fläche für den Bau einer KITA bei weiterem Bedarf vorgesehen. Attraktive Außenräume kombiniert mit gemütlichen Treffpunkten und Spielplätzen sollen eine intime und abwechslungsreiche Aufenthaltsqualität bieten.

„Als Gebietsentwickler ist uns sehr daran gelegen eine für alle Parteien funktionierende Bebauung auf dem Pallottiner Areal zu realisieren“, berichtet Smeets weiter und betont, „dass sich BPD von Beginn an für die Auslobung eines städtebaulichen Wettbewerbs eingesetzt hat.“

Pallotti-Areal

Die städtebauliche Gestaltung des Pallotti-Areals soll einen attraktiven Übergang zwischen der kompakten Altstadt und dem südlich anschließenden Wohngebiet bilden. Ziel ist es durch die gewünschte Vielfältigkeit der unterschiedlichen Gebäudeensembles ein abwechslungsreiches und lebendiges Quartier zu entwickeln, das Geborgenheit und Sicherheit vermittelt.

„Bereits im Vorfeld zur Wettbewerbsauslobung haben wir eine Verkehrsuntersuchung durchgeführt, die Aufschluss über die derzeitige Verkehrsqualität gibt und Möglichkeiten aufzeigt, wie weiterer Verkehr aufgenommen werden kann“, erläutert Markus Kalscheuer, Projektentwickler der BPD NRW. „Aufbauend auf dem Siegerentwurf des Wettbewerbs werden wir mögliche Optimierungen hinsichtlich der Verkehrsführung vorstellen“, ergänzt Kalscheuer.

Wettbewerbsergebnis folgt im Mai

Der Wettbewerbssieger wird Ende Mai 2019 auf der Preisgerichtssitzung gekürt. Das Preisgericht besteht aus unabhängigen Stadtplanern und Architekten sowie BPD als Ausloberin, der Stadt Rheinbach und Vertretern der Pallottiner. Die Wettbewerbsarbeiten werden anschließend im Rathaus der Stadt Rheinbach der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.